20 Uhr: Vortrag von Lea Zimmermann, ELAN RLP e.V.
21 Uhr: Film „Der Hochzeitsschneider von Athen“ (100 min)
Immer mehr Menschen klagen über volle Kleiderschränke. Das wird sicher auch ein Thema der Nachhaltigkeitsmesse; zu ihrem Auftakt macht F!F mit einer leichtfüßigen Komödie aus dem Filmwunderland Griechenland einen gemäßigten Aufschlag. (Es wird noch ernst genug.)
Einem griechischen Schneider, der ausschließlich Maßanzüge fertigt, bleiben die Kunden weg. Er hat eine neue Geschäftsidee: Einmal im Leben braucht der Mensch ein maßgeschneidertes Gewand. In diesem Moment ist natürlich die Liebe nicht fern.
Poetisch, humorvoll, im Alltäglichen tiefgründig – die altmodische Figur des Hochzeitsschneiders von Athen könnte zu einem ersten Nachdenken über Nachhaltigkeit und Bescheidenheit anregen.
19 Uhr: Vortrag von Dr. Carlo Thielmann und Andreas Kreiner-Wolf
20.30 Uhr: Film „Gunda, das Hausschwein” (93 min)
Die Kamera des russischen Dokumentaristen Wiktor Kossakowski beobachtet das Schwein Gunda von der ersten Minute seines Leben an, in Schwarz-Weiß und ohne Sprecherstimme. Und siehe da, mit der Zeit kommt einem beim Zusehen eine fundamentale Einsicht: Schweine sind auch nur Menschen. Sie wollen essen und trinken, ein sauberes Zuhause, keinen Kontakt mit Feinden, auf Erden glücklich sein. Warum essen wir sie dann?
Über die Fähigkeit, Tiere auf der Leinwand, anders als im Leben, als Partner und nicht als Nahrungsmittel zu betrachten, klärt vor dem Film der Tierfilmexperte Dr. Carlo Thielmann auf.
20:30 Uhr: Vortrag von Jutta Paulus und Florian Diehl
Zur Einführung in das Thema findet ab 20:30 Uhr eine Talkrunde zum Thema European Green Deal mit Jutta Paulus, (MdEP, Die Grünen/EFA) statt.
Bitte beachten Sie, dass ein Ticket nur für die anschließende Filmvorführung erforderlich ist. Die Teilnahme an der Gesprächsrunde ist kostenfrei.
22 Uhr: Film „Der wilde Wald“ (90 min)
Die Deutschen haben eine einzigartige Beziehung zu ihrem Wald. Mit seinen legenären Eichen ist er ein nationales Symbol, dazu Rückzugsort, romantischer Ort, in Märchen mit Angst besetzt, als Hort des Horrors für Erwachsenenfilme nützlich. Den Wald Wald sein lassen, fällt schwer.
Genau das ist das Projekt des Nationalparks Bayerischer Wald. Trotz einigen Widerstandes ist hier eine ökologische Vision zum Vorzeigeprojekt geworden. Hier greift der Mensch nicht mehr in die Natur ein, hier wächst aus Wirtschaftswäldern ein neuer Urwald hervor, ein funktionierendes Ökosystem und ein Refugium der Artenvielfalt.
Menschen aus aller Welt kommen hierher. Sie suchen Antworten auf die Frage, warum wir mehr statt weniger Natur brauchen und was wir vom Wald lernen könnten.